A MATTER OF TRUST
Heute waren wir beim Konsulat in Frankfurt. Als wir in dieser Halle mit zahlreichen nervösen Menschen warteten, beobachteten wir, wie einige der Aufgerufenen ihren Antrag abgelehnt bekamen. Natürlich startete das auch bei mir wieder den Prozess, den ich in den letzten Wochen recht erfolgreich verdrängen konnte. Was ist, wenn die den Antrag ablehnen... was machen wir wenn wir nach 6 Monaten zurück müssen... wie bekommen wir das hin, wenn immer noch Dokumente fehlen....
Chriss ermutigte mich Gott zu vertrauen, und das tat ich dann auch, so gut ich konnte. Endlich aufgerufen, kamen wir zu einem sehr freundlichen Beamten, der uns gut beriet. Das Problem ist nach wie vor, dass unsre Situation in keine Visakategorie richtig reinpasst. Und schlussendlich konnte der freundliche Herr uns keine endgültige Antwort geben, sondern musste uns darauf vertrösten, dass er uns in den nächsten Tagen eine email zusenden würde. So sind wir also weiterhin im Ungewissen....
Gleich nach unsrem Interview kam ein älterer Herr auf uns zu, der auch in der Wartehalle gesessen hatte. Er fragte uns, wie es gelaufen war. Auf unsre Antwort, wir wissen es noch nicht sicher, antwortete er: "Wissen Sie, wenn Gott sie dort haben möchte, dann werden sie das Visa bekommen". Wir waren völlig verdutzt..... wie kam dieser Fremde dazu, sich aus den ca. 50 Wartenden uns auszusuchen, um uns zu sagen, dass wir Gott vertrauen können... Das war schon richtig cool...
So warten wir nun getrost, was kommen mag
im Wissen, dass Gott weiss.
Liebe Grüsse an diesem veregneten Sommertag...
Dienstag, 17. August 2010
Donnerstag, 12. August 2010
Yihaa!
Die Zeit verrinnt, und nun ist es nur noch ein Monat bis zum Abflug. Gestern haben wir für jeden verbleibenden Tag eine Wäscheklammer in unserem Haus aufgehängt. Wir nutzen die verbleibenden Tage um Menschen zu treffen, die wir vermissen werden und um gedanklich und emotional mit den einzelnen Bereichen abzuschliessen. Es ist eine sehr schöne Zeit, in der uns bewusst wird, wie wertvoll uns dieses Leben und diese Menschen und dieser Dienst hier doch ist. Wir freuen uns bereits auf unsere Rückkehr, sind aber gleichzeitig auch total begeistert und aufgeregt über das, was kommt. Die letzten beiden Wochen waren wir in Oldenburg auf Teenstreet und dies hat uns einen süssen Vorgeschmack gegeben auf unsre Zusammenarbeit mit Josh und Debs in Houston.
Vom Gefühl her geht es uns ein bisschen, wie damals als wir von Stuttgart nach Heidelberg gezogen sind: Noch einmal verlassen wir den sicheren, uns vertrauten Hafen um uns in die Ungewissheit und ins Risiko zu stürzen. Noch wissen wir nicht, ob die Visa- Geschichte gut gehen wird (das entscheidende Interview ist am 17.8.), wie wir in Houston wohnen werden (wir haben Gerüchte von einer netten kleinen Wohnung gehört) und überhaupt, ob wir alles haben werden, was wir meinen, zu brauchen. Aber in all der Ungewissheit wird die Gewissheit wieder stärker, dass wir einen Gott haben, der uns versorgen und durchbringen wird. Und diese Gewissheit ist mehr wert wie ein guter Job und ein geregeltes, sicheres Leben. Und tatsächlich geht es uns auch erstaunlich gut mit all dieser Ungewissheit. Hier ein kurzes Bild, um unsre Situation zu veranschaulichen: Die Vorstellung, ins kalte Wasser rein zu springen ist extremst unangehnehm und man braucht sehr viel Überwindung. Doch einmal drin, ist es super erfrischend und belebend. So schwimmen wir also momentan quitschvergnügt im Meer der Ungewissheit.
Für die Heidelberger Gemeinde ist Anfang des Monats ein junges amerikanisches Ehepaar gekommen, um die Lobpreis leitung zu übernehmen. Dafür sind wir sehr dankbar. Diese beiden werden auch in der Zeit unsrer Abwesenheit in unserem Haus wohnen.
Leider gab es in der Gemeinde im vergangenen Monat noch ein paar sehr traurige Vorkommnisse, die viel Seelsorge und praktische Hilfe erforderten. Für die komplette Leiterschaft war dies eine grosse emotionale Belastung. Aber auch hier konnten wir nur staunen, wie wir uns mehr und mehr zurückziehen konnten, weil die Last von anderen getragen wurde.
In der nächsten Woche werden wir euch über den Ausgang der Visa- Geschichte informieren können. Wenn ihr mal daran denkt, dürft ihr gerne für uns in dieser Sache beten!
Die Zeit verrinnt, und nun ist es nur noch ein Monat bis zum Abflug. Gestern haben wir für jeden verbleibenden Tag eine Wäscheklammer in unserem Haus aufgehängt. Wir nutzen die verbleibenden Tage um Menschen zu treffen, die wir vermissen werden und um gedanklich und emotional mit den einzelnen Bereichen abzuschliessen. Es ist eine sehr schöne Zeit, in der uns bewusst wird, wie wertvoll uns dieses Leben und diese Menschen und dieser Dienst hier doch ist. Wir freuen uns bereits auf unsere Rückkehr, sind aber gleichzeitig auch total begeistert und aufgeregt über das, was kommt. Die letzten beiden Wochen waren wir in Oldenburg auf Teenstreet und dies hat uns einen süssen Vorgeschmack gegeben auf unsre Zusammenarbeit mit Josh und Debs in Houston.
Vom Gefühl her geht es uns ein bisschen, wie damals als wir von Stuttgart nach Heidelberg gezogen sind: Noch einmal verlassen wir den sicheren, uns vertrauten Hafen um uns in die Ungewissheit und ins Risiko zu stürzen. Noch wissen wir nicht, ob die Visa- Geschichte gut gehen wird (das entscheidende Interview ist am 17.8.), wie wir in Houston wohnen werden (wir haben Gerüchte von einer netten kleinen Wohnung gehört) und überhaupt, ob wir alles haben werden, was wir meinen, zu brauchen. Aber in all der Ungewissheit wird die Gewissheit wieder stärker, dass wir einen Gott haben, der uns versorgen und durchbringen wird. Und diese Gewissheit ist mehr wert wie ein guter Job und ein geregeltes, sicheres Leben. Und tatsächlich geht es uns auch erstaunlich gut mit all dieser Ungewissheit. Hier ein kurzes Bild, um unsre Situation zu veranschaulichen: Die Vorstellung, ins kalte Wasser rein zu springen ist extremst unangehnehm und man braucht sehr viel Überwindung. Doch einmal drin, ist es super erfrischend und belebend. So schwimmen wir also momentan quitschvergnügt im Meer der Ungewissheit.
Für die Heidelberger Gemeinde ist Anfang des Monats ein junges amerikanisches Ehepaar gekommen, um die Lobpreis leitung zu übernehmen. Dafür sind wir sehr dankbar. Diese beiden werden auch in der Zeit unsrer Abwesenheit in unserem Haus wohnen.
Leider gab es in der Gemeinde im vergangenen Monat noch ein paar sehr traurige Vorkommnisse, die viel Seelsorge und praktische Hilfe erforderten. Für die komplette Leiterschaft war dies eine grosse emotionale Belastung. Aber auch hier konnten wir nur staunen, wie wir uns mehr und mehr zurückziehen konnten, weil die Last von anderen getragen wurde.
In der nächsten Woche werden wir euch über den Ausgang der Visa- Geschichte informieren können. Wenn ihr mal daran denkt, dürft ihr gerne für uns in dieser Sache beten!
Freitag, 28. Mai 2010
So, hier wirds nun aber auch mal wieder Zeit, euch auf den neuesten Stand zu bringen. Und da wir einen arbeitsarmen und urlaubsreichen Mai hinter uns haben, hoffe ich, dass meine erholtes Hirn nun auch noch ein paar gute Gedanken und Infos an euch weitergeben kann.
Wir gehen also nach Houston. Und wie´s der Zufall will, wenn es denn den Zufall gibt, hatten wir das grosse Glück, dass Mae Mae´s Patentante Lisa die letzten 3 Monate bei Josh und Debs verbracht hat, und somit die Lage vor Ort detailliert abchecken konnte. Wöchentlich haben wir mit Lisa geskypt und sie ausgequetscht wie eine reife Tomate und nach jedem Telefonat und jedem ihrer Blogeinträge (lisabruder.blogspot.com) waren wir ein wenig begeisterter, über all dass, was uns in Houston erwartet.
Ich möchte versuchen, unser Aufgabengebiet kurz zusammenzufassen. Wir werden direkt mit dem Projekt Young Hope Net zusammenarbeiten, dass von einem irischen Ehepaar (Josh und Debs Walker) geleitet wird und in dem schätzungsweise noch zehn andere Menschen mitarbeiten. Young Hope Net hat hauptsächlich zwei Ziele.
Ein Ziel ist es, innerhalb Houstons aktiv zu sein; Not zu lindern. Young Hope Net möchte Jesus in die Strassen zu den Armen und den Bedürftigen bringen. Dazu arbeiten sie mit zahlreichen Kirchen und Organisationen zusammen, unter anderem mit der Woodsedge Community church und mit YWAM. Ein grosses Projekt ist die Street Church, die jeden Mittwoch in einem Armenviertel in Houston stattfindet. Hunderte von Menschen kommen, um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern, ein warmes Essen zu bekommen und medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. Während dieser Zeit können Mütter ihre Kinder zur Kinderbetreuung abgeben. Ab und zu geschieht es, dass bei dieser Mittwochverantstaltung Mütter ihre Kinder abgeben, da sie nicht mehr in der Lage dazu sind, diese weiterhin zu versorgen. Josh und Debs Walker haben vor vier Jahren auf diesem Wege ein völlig verwahrlostes Kind in die anbefohlen bekommen, dass sie inzwischen bei sich aufgenommen und adoptiert haben (dazu gibt es hier ein ergreifendes Video: http://www.woodsedgemedia.org/index.php?id=11). Um mit solchen Situationen fertig werden zu können, werden im Team "rescue parents" ausgebildet, die Babys und Kinder aufnehmen können.
Neben der Streetchurch gibt es noch zahlreiche andere Projekte und Aktivitäten in den Armenvierteln von Houston, insbesondere im Bereich von Kinder- und Jugendarbeiten, Arbeit mit HIV- infizierten Frauen und Projekte, die den Kampf gegen Menschenhandel (human trafficing) im Focus haben.
Das zweite Ziel besteht darin, junge Christen zu mentoren und in ihrem Weg mit Gott stark zu machen. Dies geschieht zum einen durch Teenstreet, eine christliche Teenagerkonferenz, die christliche Wahrheiten auf eine Art und Weise vermittelt, dass Jugendliche etwas damit anfangen können. Das Teenstreet- Bühnenprogramm wird von Young Hope Net entwickelt und in Deutschland (August) und in Brasilien (Januar) aufgeführt.
Zum anderen lädt Young Hope Net junge Menschen dazu ein, in Houston an einem 3monatigen Mentoring- Programm teilzunehmen. Dies findet jedes Jahr von Februar- April statt. Etwa 10 junge Leute aus der ganzen Welt kommen nach Houston, leben dort in Gastfamilien, nehmen an sämtlichen Aktivitäten von Young Hope Net teil und werden vom Team in ihren Gaben und Fähigkeiten geschult und ausgebildet.
Unsre Einsatzmöglichkeiten sind also, wie ihr seht, vielfältig. Wir erhoffen uns, dass wir in diesem Jahr ganz viele Gedanken, Ideen und Visionen sammeln können, die wir dann mit nach Hause bringen können, um diese dann in Heidelberg umzusetzen. Wir freuen uns darauf, die vielschichtigen diakonischen und missionarischen Projekte kennenzulernen und zu helfen, wo wir können.
Einer unserer ersten Schritte wird wohl sein, dass wir die Ausbildung zu Notfall- Pflegeeltern absolvieren. Ansonsten werden wir gewiss bei der Teenstreet- Vorbereitung involviert sein, da wir da ja beide schon einiges an Erfahrung sammeln konnten. Ansonsten werden wir einfach schauen, wo wir bei all diesen wertvollen Arbeiten von Nutzen sein können.
Momentan warten wir darauf, dass unser Visa- Antrag gut durchkommt und keine Schwierigkeiten macht.
Zwischenmieter für unser Haus haben wir gefunden. Eine liebe vierköpfige Familie aus der Gemeinde, die wir schon seit vielen Jahren kennen, werden in der Übergangszeit in unsrem Haus wohnen.
Wir verbringen gerade Stunden damit, zu überlegen, was wir in unsren Koffer packen. Fühlt sich ein wenig so an, wie dieses "Ich packe meinen Koffer"- Spiel. Ein wenig beängstigt, aber auch sehr befreiend ist der Gedanke an all die Dinge, die wir zurück lassen müssen. Mit nur nem Koffer voll Zeug, hat man eben viel weniger Zeug, über das man sich Gedanken machen muss.
Alles was hierbleiben muss, wollen wir demnächst in einer spassigen Versteigerungsaktion weitergeben und verleihen, auf dass es Anderen ein Segen sei.
Insgesamt sind wir derzeit noch mehr als entspannt und harren der Dinge, die da kommen.
In der Chapel in Heidelberg sind wir dabei, alle Bereiche ordentlich zu übergeben. Bisher fügt sich alles ganz gut. Für eine Kindergottesdienst- Gruppe muss noch ein geeigneter Leiter gefunden werden.
Aber dazu ein andermal mehr. Danke fürs Lesen! Wers bis hierher geschafft hat....- RESPEKT! und Danke, Danke, Danke für all eure Unterstützung.
Gott segne euch
die Kleinlohs
Montag, 18. Januar 2010
Houston, wir haben kein Problem
Schubbidubbidwabba.
Endlich Klarheit.
Wir wissen nun, wohin wir gehen.
HOUSTON, TEXAS.
Von August 2010 bis Juli 2011.
Wir sind superfroh und schon sehr aufgeregt.
Es ist ja schon seit ein paar Monaten darauf hinausgelaufen und jetzt ists ganz klar. Und wir sind alle zufrieden und glücklich mit der Entscheidung.
Kimmy verabschiedet sich schon jetzt jedesmal theatralisch von ihren Freunden, wenn sie sie sieht
"Wir sehen uns jetzt lange nicht. Ich gehe nach Amerika, dort gibt es gute Burger und meine Haare werden wieder blond."
Aber nun sind wir erst einmal noch über 7 Monate mit vollem Herzen hier und geniessen die uns verbleibende Deutschland- Zeit.
Danke für alle Gebete und Gedanken, die ihr an uns "verschwendet" habt.
Wir freun uns wirklich sehr, sehr, sehr.
Hier ist noch eine Homepage, die euch mehr über die Arbeit Einblick verschafft, in die wir involviert sein werden. Die Seite ist nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber doch sehr interessant.
www.yo-ho.net
Wir grüssen euch herzlich
Endlich Klarheit.
Wir wissen nun, wohin wir gehen.
HOUSTON, TEXAS.
Von August 2010 bis Juli 2011.
Wir sind superfroh und schon sehr aufgeregt.
Es ist ja schon seit ein paar Monaten darauf hinausgelaufen und jetzt ists ganz klar. Und wir sind alle zufrieden und glücklich mit der Entscheidung.
Kimmy verabschiedet sich schon jetzt jedesmal theatralisch von ihren Freunden, wenn sie sie sieht
"Wir sehen uns jetzt lange nicht. Ich gehe nach Amerika, dort gibt es gute Burger und meine Haare werden wieder blond."
Aber nun sind wir erst einmal noch über 7 Monate mit vollem Herzen hier und geniessen die uns verbleibende Deutschland- Zeit.
Danke für alle Gebete und Gedanken, die ihr an uns "verschwendet" habt.
Wir freun uns wirklich sehr, sehr, sehr.
Hier ist noch eine Homepage, die euch mehr über die Arbeit Einblick verschafft, in die wir involviert sein werden. Die Seite ist nicht ganz auf dem neuesten Stand, aber doch sehr interessant.
www.yo-ho.net
Wir grüssen euch herzlich
Samstag, 28. November 2009
Was tun wir gerade.....
Wir bewegen uns in beide Richtungen, Uganda und Texas, und schauen, welche am Ende übrigbleibt.
Vergangene Woche hat Chriss eine email nach Uganda geschrieben, um unsren Ansprechpartnern vor Ort ein paar konkretere Infos zu entlocken. Es würde uns sehr helfen, wenn wir konkreter wüssten, wie die Projekte vor Ort aussehen und was unsere Aufgabe darin wäre. Hierbei ist uns bewusst, dass wir mit einer komplett anderen Kultur kommunizieren. Eine Kultur, die wahrscheinlich nicht jedes Projekt schriftlich ausarbeitet und konzeptionalisiert. Vielleicht sind wir zu deutsch, um diesen Schritt ins Ungewisse zu machen, aber auf der anderen Seite möchten wir sicher gehen, dass wir dort, wo wir hin gehen, auch wirklich gebraucht werden. Nun sind wir in jedem Fall gespannt, ob Uganda sich zurückmeldet und wir mehr Infos bekommen. Sollten die Beziehungen nach Uganda sich in den nächsten Wochen vertiefen, haben wir es ins Auge gefasst, dass Chriss im Februar für ein/zwei Wochen nach Kampala fliegt, um dort die Lage vorort abzuchecken.
Dann hatten wir in der letzten Woche unerwarteten Besuch von Debs Walker aus Texas. Sie war für ein paar Tage in Deutschland und hat bei uns vorbeigeschaut. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Erneut haben wir viel von dem Herzen der Walkers sehen können und das begeistert uns einfach. Mit Debs zu reden, ist so, als würde man mit jemanden reden, der in die gleiche Richtung geht und die gleichen Visionen hat. Wir wissen, dass wir mit den Walkers auf einer Wellenlänge sind, und das macht Texas für uns natürlich sehr attraktiv. In den vergangenen Monaten haben uns oft Predigten aus der Gemeinde angehört, mit der die Walkers zusammenarbeiten, und auch das ist ziemlich inspirierend. Ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen unter
www.woodsedge.org
Wenn ihr die Walkers sehen und hören möchtet, könnt ihr folgende webpage aufrufen:
http://www.woodsedgemedia.org/index.php?id=11
Hier erzählen die Beiden von ihrem Sohn Isaiah und von der Arbeit, die sie unter den Bedürftigen Houstons machen.
Im Moment ist es also so, dass wir ein viel konkreteres Bild über Texas haben als über Uganda. Und das Bild, dass wir über Texas haben, ist auch sehr verlockend.... Und denoch ist da immer noch Afrika auf unsrem Herzen und letztendlich hat Gott das erste und das letzte Wort und wir warten.....
An dieser Stelle möchte ich einfach mal Danke sagen, fürs mitbeten und mitfiebern und dass ihr uns kennt und trotzdem mögt und dass wir immer wieder so durch euch ermutigt werden.
Gott segne euch an dem Ort, an den er euch gestellt hat.... Fight the good fight....
MfG
die Kleinlohs
Wir bewegen uns in beide Richtungen, Uganda und Texas, und schauen, welche am Ende übrigbleibt.
Vergangene Woche hat Chriss eine email nach Uganda geschrieben, um unsren Ansprechpartnern vor Ort ein paar konkretere Infos zu entlocken. Es würde uns sehr helfen, wenn wir konkreter wüssten, wie die Projekte vor Ort aussehen und was unsere Aufgabe darin wäre. Hierbei ist uns bewusst, dass wir mit einer komplett anderen Kultur kommunizieren. Eine Kultur, die wahrscheinlich nicht jedes Projekt schriftlich ausarbeitet und konzeptionalisiert. Vielleicht sind wir zu deutsch, um diesen Schritt ins Ungewisse zu machen, aber auf der anderen Seite möchten wir sicher gehen, dass wir dort, wo wir hin gehen, auch wirklich gebraucht werden. Nun sind wir in jedem Fall gespannt, ob Uganda sich zurückmeldet und wir mehr Infos bekommen. Sollten die Beziehungen nach Uganda sich in den nächsten Wochen vertiefen, haben wir es ins Auge gefasst, dass Chriss im Februar für ein/zwei Wochen nach Kampala fliegt, um dort die Lage vorort abzuchecken.
Dann hatten wir in der letzten Woche unerwarteten Besuch von Debs Walker aus Texas. Sie war für ein paar Tage in Deutschland und hat bei uns vorbeigeschaut. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Erneut haben wir viel von dem Herzen der Walkers sehen können und das begeistert uns einfach. Mit Debs zu reden, ist so, als würde man mit jemanden reden, der in die gleiche Richtung geht und die gleichen Visionen hat. Wir wissen, dass wir mit den Walkers auf einer Wellenlänge sind, und das macht Texas für uns natürlich sehr attraktiv. In den vergangenen Monaten haben uns oft Predigten aus der Gemeinde angehört, mit der die Walkers zusammenarbeiten, und auch das ist ziemlich inspirierend. Ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen unter
www.woodsedge.org
Wenn ihr die Walkers sehen und hören möchtet, könnt ihr folgende webpage aufrufen:
http://www.woodsedgemedia.org/index.php?id=11
Hier erzählen die Beiden von ihrem Sohn Isaiah und von der Arbeit, die sie unter den Bedürftigen Houstons machen.
Im Moment ist es also so, dass wir ein viel konkreteres Bild über Texas haben als über Uganda. Und das Bild, dass wir über Texas haben, ist auch sehr verlockend.... Und denoch ist da immer noch Afrika auf unsrem Herzen und letztendlich hat Gott das erste und das letzte Wort und wir warten.....
An dieser Stelle möchte ich einfach mal Danke sagen, fürs mitbeten und mitfiebern und dass ihr uns kennt und trotzdem mögt und dass wir immer wieder so durch euch ermutigt werden.
Gott segne euch an dem Ort, an den er euch gestellt hat.... Fight the good fight....
MfG
die Kleinlohs
Dienstag, 10. November 2009
Lange habe ich gewartet auf den grossen Moment an dem endlich klar sein würde, wohin es uns denn nun verschlägt. Ich wartete immer damit ab, eine neue Nachricht auf den Blog zu stellen, da ich dachte, es kann sich ja nur noch um kurze Zeit handeln bis wir die Flugtickets und den Plan in unsrer Tasche haben. Heute schreibe ich, um zu sagen: "Wir wissen, dass wir nichts wissen...."
Nocheinmal im Rückblick:
Im Februar 2009 entwickelten Chriss und Ich bei einem wunderschönen gemeinsamen Abendessen den Gedanken, ein Jahr lang fortzugehen, um unsren Horizont zu erweitern.
Im April trugen wir unsere Gedanken dem Leitungsteam der Gemeinde vor und erhielten durchweg positivies Feedback und sozusagen die offizielle Genehmigung, dass einem solchen Jahreseinsatz in einem fernen Land nichts entgegenspricht. So machten wir unsre Pläne dann auch der Gemeinde bekannt.
Im Mai arbeiteten wir auf einem Missionskongress in Oldenburg mit auf dem wir den Assistenz Bischof der anglikanischen Kirche in Uganda trafen. Dieser Mann imponierte und beiden und er sah Möglichkeiten für uns als Familie in Kampala.
Im August kam uns die Möglichkeit in den Sinn, unser Jahr in Houston/ Texas zu verbringen. Das Ehepaar, dass wir dort kennen, macht eine unglaublich tolle Arbeit sowohl mit Jugendlichen als auch mit den Obdachlosen der Stadt.
Im September beschäftigen wir uns mit den Pros und Contras der beiden Möglichkeiten, wobei wir uns am meisten mit den medizinischen Risiken eines Einsatzes in Uganda auseinandersetzten.
Und inzwischen ist November. Eigentlich wollten wir schon längst wissen, was geht aber wir sind immer noch planlos. Ich denke, man kann sagen, dass Gott uns in eine Warteschlange gestellt hat, und hier stehen wir nun rum. Dass wir zu diesem Jahr berufen sind, ist alles was wir wissen. Wo dieses Jahr stattfinden wird und was es beinhalten wird, dass weiss bisher nur Gott. Und irgendetwas veranlasst ihn dazu, sein Wissen nicht mit uns zu teilen. So schwer es auch ist, wir sitzen hier und warten auf eine klare Ansage und sind auch gewiss, dass die noch kommen wird. Wir wünschten uns sie käme bald aber können nichts anderes als zu warten.
....zu warten
.....zu warten.....
Nocheinmal im Rückblick:
Im Februar 2009 entwickelten Chriss und Ich bei einem wunderschönen gemeinsamen Abendessen den Gedanken, ein Jahr lang fortzugehen, um unsren Horizont zu erweitern.
Im April trugen wir unsere Gedanken dem Leitungsteam der Gemeinde vor und erhielten durchweg positivies Feedback und sozusagen die offizielle Genehmigung, dass einem solchen Jahreseinsatz in einem fernen Land nichts entgegenspricht. So machten wir unsre Pläne dann auch der Gemeinde bekannt.
Im Mai arbeiteten wir auf einem Missionskongress in Oldenburg mit auf dem wir den Assistenz Bischof der anglikanischen Kirche in Uganda trafen. Dieser Mann imponierte und beiden und er sah Möglichkeiten für uns als Familie in Kampala.
Im August kam uns die Möglichkeit in den Sinn, unser Jahr in Houston/ Texas zu verbringen. Das Ehepaar, dass wir dort kennen, macht eine unglaublich tolle Arbeit sowohl mit Jugendlichen als auch mit den Obdachlosen der Stadt.
Im September beschäftigen wir uns mit den Pros und Contras der beiden Möglichkeiten, wobei wir uns am meisten mit den medizinischen Risiken eines Einsatzes in Uganda auseinandersetzten.
Und inzwischen ist November. Eigentlich wollten wir schon längst wissen, was geht aber wir sind immer noch planlos. Ich denke, man kann sagen, dass Gott uns in eine Warteschlange gestellt hat, und hier stehen wir nun rum. Dass wir zu diesem Jahr berufen sind, ist alles was wir wissen. Wo dieses Jahr stattfinden wird und was es beinhalten wird, dass weiss bisher nur Gott. Und irgendetwas veranlasst ihn dazu, sein Wissen nicht mit uns zu teilen. So schwer es auch ist, wir sitzen hier und warten auf eine klare Ansage und sind auch gewiss, dass die noch kommen wird. Wir wünschten uns sie käme bald aber können nichts anderes als zu warten.
....zu warten
.....zu warten.....
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